Gundermann in der Kräuterküche
- Jennifer Güntert
- vor 1 Tag
- 1 Min. Lesezeit
Gundermann – Würzige Kraft aus dem Schatten
Der Gundermann kriecht durch Gärten und Waldränder und wird oft übersehen. Doch sein intensives, leicht herbes Aroma macht ihn zu einem spannenden Würzkraut. Er ist kein „mildes“ Wildkraut – er fordert uns heraus, bewusst zu dosieren. Gerade das macht ihn so interessant in der Wildkräuterküche.
Aussehen: ca. 10 - 40cm groß, verbreitet sich teppichartig über Ausläufer, aufrecht wachsende Blüten, lila-blaue Lippenblüten. Blätter sind nieren- bis herzförmig, Blattrand ist deutlich gekerbt, kreuzgegenständig.
Sammelzeit: März bis Juni
Standort: Frische, humusreiche Böden; halbschattig; Gärten, Waldränder.
Essbar: Blätter, Blüten.
Geschmack: Würzig, leicht bitter, etwas minzig.
Küche: Sparsam verwenden.
Nährstoffe: Gerbstoffe, Kalium, Kalzium, Silizium, Vit. B + C.
Wirkung: stoffwechselanregend, desinfizierend entzündungshemmend.
Rezepte: Kräuterbutter, Suppe, Tee, Süßspeisen, etc.

Gundermann-Honigaufstrich
Du brauchst:
50 g frischer Gundermann
2 EL Honig
60g Frischkäse oder Quark
optional 1 TL Zitronensaft
So geht's:
Gundermann waschen, grob hacken. Mit Honig und Frischkäse in einer Schüssel vermengen. Optional Zitronensaft hinzufügen, leicht verrühren. Kurz durchziehen lassen und als Brotaufstrich servieren.
Gundermann-Frischkäse
Du brauchst:
200 g Frischkäse
1 TL fein gehackter Gundermann
1 Prise Salz
etwas Pfeffer
So geht’s:
Gundermann sehr fein hacken (sparsam dosieren!). Mit Frischkäse und Gewürzen verrühren. Ideal als Brotaufstrich.
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